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Ich bin Vollzeitmutter und will mich dafür nicht entschuldigen – Teil 2

12. März 2018
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Seit Ende 2013 habe ich meinen alten Job gegen einen neuen getauscht & bin seitdem Vollzeitmama. In den letzten vier Jahren konnte ich mir dazu so einige Sprüche anhören, auf die ich nicht immer direkt die passende Antwort hatte. Entweder ich war perplex, fing irgendwie an mich zu rechtfertigen oder musste einfach nur schmunzeln.

Hier habe ich euch bereits den ersten Teil dieser kleinen Reihe geliefert. Ohne groß um den heißen Brei reden zu wollen, startet hier die 2. Runde der Aussagen, die mir persönlich die Haare zu Berge stehen lassen.

Vollzeitmutter – das wäre mir nicht genug!

Das ist einer DER Sätze und Gedanken, der mir mit am meisten sauer aufstößt. Auf der einen Seite kann ich nicht so tun, als wären mir solche Gedanken noch nieeee gekommen. Nicht im ersten und auch nicht im zweiten Jahr, auch noch nicht im dritten oder vierten. Aber ich bin jetzt das fünfte Jahr zu Hause, ab nächsten Jahr haben wir zwei Kindergartenkinder. Und manchmal, ganz manchmal, denke ich mir „Ist das, was du hier tust wirklich genug?“.

Denn dann sehe ich die vielen anderen Mütter, die morgens um sechs aufstehen, vom Kindergarten schnell zur Arbeit fahren, von dort aus zum Einkaufen hetzen, ihre Kinder nachmittags aus der Betreuung holen, vielleicht noch kochen oder die Kids zu ihren Hobbys bringen, erst Abends die Zeit für Haushalt haben und um 0:00 Uhr todmüde ins Bett fallen. Auf der Arbeit werden wichtige Dinge erledigt, die den Mitmenschen von Nutzen sind. Meine Arbeit hingehen, tja, die nützt nur zwei kleinen Wichten die denselben Nachnamen tragen wie ich.

Aber auch ich stehe früh auf und falle abends auch todmüde ins Bett. Dabei tue ich, gesellschaftlich gesehen, nichts Wichtiges. Ich kümmere mich halt „nur“ um den Haushalt und die Kinder. Zumindest habe ich das Gefühl, das es von unserer Gesellschaft so gesehen wird. Dass sich das kleine Wörtchen „nur“ immer ganz leise an die Vollzeitmutter anschmiegt und nicht mehr von ihrer Seite weicht. Dass wir nichts Sinnvolles zur Gesellschaft und Wirtschaft beitragen. Und ich frage mich warum? Warum müssen Mütter neben den Kindern noch etwas „sinnvolles“ machen? Warum haben so viele Mütter selbst diese Gedanken?

Aus aller Munde hören wir Sätze wie „Familie ist das allerwichtigste“. Wenn es dann um den Alltag geht, ist Familie aber plötzlich nicht mehr genug? Wie schon oft gesagt, ich kann es gut verstehen, wenn Mütter wieder arbeiten gehen wollen! Ich finde es nur schade, dass Kinder uns noch nicht mal zwei oder drei Jahre lang genug sind. (Wenn man bedenkt, dass wir 80 Jahre alt werden, ist das doch ein Klacks, oder?). Dass viele/einige vor Geburt schon ihren beruflichen Wiedereinstieg planen und es nach acht Wochen zu Hause kaum noch abwarten können, wieder arbeiten zu gehen. Da haben wir das größte Glück auf Erden in den Händen (wie ja auch immer alle betonen) und trotzdem ist dieses größte Geschenk nicht genug? Etwas Sinnvolleres als die eigenen Kinder in den ersten Lebensjahren hautnah und intensiv so zu begleiten gibt es doch gar nicht, oder? Ist der gesellschaftliche Druck so hoch? Machen wir uns den Druck selber?

Oder warum wird reine Kindererziehung heutzutage so lapidar als etwas unwichtiges abgetan? Als „nicht genug“? Warum ist es wichtiger Werbeanzeigen für Kunden zu kreieren, auf denen eh nur die Halbwahrheit steht als seine Kinder durch jede Trotzphase, durch jeden Sturz, durch jedes erfolgreiche Baumklettern und durch jedes gemeinsame Mittagessen zu begleiten?

Auch wenn es von der Gesellschaft heute leider nicht mehr so gesehen wird, finde ich:

Das, was wir machen, unsere Kinder, die nächste Generation, großziehen – etwas Wichtigeres gibt es nicht!

Zu Hause verdummst du doch

Ein sehr beliebter Satz, wenn es darum geht ob und wie lange man zuhause bleibt. Und wisst ihr was? Das ist das eine Argument, das in seinem Kern wohl stimmt. Schlauer bin ich seitdem nicht geworden. Aber meine Lieben – DÜMMER auch nicht. Gut, ich kann nicht mehr so gut kopfrechnen, mein Gehirn ist ein Sieb und mehr als die groben Umrisse des Weltgeschehens kann ich auch nicht zum Besten bringen.

Dafür zeigen mir die Kinder täglich eine Welt voller Dinge, die mir bis dato verschlossen blieb. Sie bringen mich an meine Grenzen, positiv wie negativ, und schaffen es so, mich zu einem besseren, offeneren, neugierigeren und nachdenklicheren Menschen werden zu lassen. Kinder zeigen uns eine andere Welt und ich habe gar keine Möglichkeit zu verdummen.

Laut Definition ist Intelligenz nämlich „die Fähigkeit, insbesondere durch abstraktes logisches Denken Probleme zu lösen und zweckmäßig zu handeln.“ Jeder, der schon mal den Trotzanfall (s)eines Kindes erlebt hat, der aufgrund der falschen Tellerfarbe hervorgerufen wurde, weiß worauf ich hinaus will. Das Leben der Eltern hängt davon ab Probleme zu lösen und zweckmäßig zu handeln! Ist man dazu nicht in der Lage, ist man verloren und die Klauen der Kinder haben einen Fest im Griff!!!

Es mag sein, dass mein IQ nicht gerade in den Himmel geschossen ist. Ich behaupte aber einfach mal, dass er auch nicht tief gesunken ist. Er hat sich einfach verschoben, meine Fähigkeiten haben sich verschoben. Und mein Wissen ist sogar gestiegen.

NATÜRLICH ist die arbeitende Fraktion da nicht außen vor, nur weil ihr weniger Stunden am Tag mit euren Kindern verbringt. Aber euch wird auch nicht unterstellt, zu verdummen ;-).

Hausfrau und Mutter? Wie rückständisch…

JAHRE haben die Frauen für Gleichberechtigung gekämpft. Und tun es noch. Zu Recht! Zwischen Männern und Frauen sollte kein Unterschied gemacht werden. Genauso wenig wie zwischen Homo- und Heterosexuellen, aber das ist wohl ein anderes Thema. Frauen sollen frei leben, arbeiten und auf eigenen Beinen stehen, einfach tun und lassen was SIE möchten. Und nicht, was jemand anderes sagt.

Früher gab es in den meisten Familien die ganz klassische Rollenverteilung. Der Mann ging arbeiten, die Frau kümmerte sich um Haushalt & Kind. Männliche Nachkommen wurden zu Stärke erzogen, sollten mutig sein und hart arbeiten können. Mädchen hatten brav und der Mutter eine Hilfe bei der täglichen Hausarbeit zu sein. So wurde die Rollenverteilung von einer Generation an die nächste weitergegeben.

Auch wenn gewisse Rollenmuster noch heute in uns verankert sind, hat es in den letzten Jahren einen mächtigen Umschwung gegeben. Eltern von heute geben ihren Kindern Worte wie „Du kannst alles werden was du möchtest“ auf den Weg. Wir bestärken unsere Kinder darin ihren Träumen nachzujagen. Jungen können Mode entwerfen, Mädchen einer Pilotenkarriere nachgehen.

Diese, für uns Mädchen und Frauen recht neu gewonnene Freiheit, selbst über unsere Zukunft entscheiden zu können, schöpfen wir vollkommen aus. Es gibt (fast) nichts, was Frau heute nicht werden kann. Warum also sollten Frau als Mutter einfach „nur“ noch zu Hause bleiben? Und somit in das klassische, veraltete Rollenmodel verfallen aus dem Frauen erst vor kurzem ausgebrochen sind?

Ganz einfach – aus dem oben genannten Grund. Dass wir heute die Wahl haben, das zu tun, was wir wollen! Für viele ist Arbeiten ein wichtiger Teil des Lebens, Teil einer selbst. Das komplett aufzugeben scheint einfach unmöglich. Oder es geht aus finanziellen Gründen einfach nicht. Andere, so wie ich, sind nie wirklich in ihrer Arbeit aufgegangen. Für mich gibt es einfach KEINEN schöneren Job als Mutter sein. (Heißt übrigens nicht, dass ich ihn 7 Tage die Woche 24 Stunden genieße 😉 ). Warum sollte ich diesem dann nicht nachgehen, nur weil es mittlerweile out ist, die Kindererziehung komplett selbst zu übernehmen? Ich bin dadurch noch lange kein Heimchen, das den ganzen Tag mit Schürze in der Küche steht. Ich bin immer noch ich. Und ich wäre unglücklich, wenn meine Kinder bis Nachmittags in der Fremdbetreuung wären und ich arbeiten gehen würde.

Dass es natürlich nicht so einfach ist zu Hause zu bleiben ist vollkommen klar. Die finanzielle Situatuon spielt eine große Rolle, dann ist die Rente für Vollzeitmütter nicht annähernd gut geregelt und zum Beispiel der Wiedereinstieg auf Teilzeit in manchen Zweigen unmöglich.

Aber das alles sind ja Faktoren, die eine Familie vorher abgewägt hat. Wenn ein Elternteil dann zu Hause bei dem Kind oder den Kindern bleibt – dann ist das ein wohlüberlegter Schritt und keineswegs rückständisch!  Wir müssen nicht zu Hause bleiben, wir WOLLEN es. Und das ist der kleine, aber feine Unterschied zu früher. Altmodisch, verstaubt oder gar unzeitgemäß ist daran rein gar nichts.

 

Auch hier wieder die kleine aber feine Anmerkung zum Schluss: Nein ich möchte damit niemanden angreifen. Jeder sollte nach seiner persönlichen Lage entscheiden, was das beste für die Familie ist. Jeder ist anders, jede Familie ist anders. Ich möchte mich als Vollzeitmama einfach nur mal verteidigen und mit ein paar Klischees aufräumen 🙂

  1. Liebe Sandra,
    auch mit diesem Post sprichst Du mir wieder aus der Seele! Das mit dem „Verblöden“ habe ich schon so oft zu hören bekommen! Ich bin gelernte Bankkauffrau und habe bis zur Geburt meiner Tochter auch immer in meinem Job gearbeitet. Da war ich köpfchenmäßig sehr gefordert, aber weißt Du was? Glücklich hat mich das nie gemacht. Es war halt ein Job. Ein Kind aufzuziehen ist eine richtige Aufgabe! Klar, es gibt sehr viele Mütter, die in der glücklichen Postition sind, dass sie Jobs haben, in denen sie aufgehen, aber ich kann das nicht von mir behaupten.
    Ich bin durch die Zeit mit meiner Tochter viel kreativer in meinem Denken geworden und habe mich sogar mehr selbst gefunden, als jemals zuvor. Wie Du schon geschrieben hast: Intelligenz hat viele Gesichter. Was habe ich davon, wenn ich eine komplizierte Abrechnung fehlerfrei in Rekordzeit erstellt habe, mich dabei aber z.B. meinen Kollegen ggü. rücksichtlos verhalten habe? Wo ist da die emotionale Intelligenz? Ich habe mit so vielen sehr intelligenten Menschen zusammengearbeitet, die aber menschlich unter aller Kanone waren!
    Zu der Entscheidung, die wir getroffen haben, gehört Mut. Denn gerade in Zeiten von „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ wirst Du als „faul“ abgstempelt, wenn Du bei Deinen Kindern bleibst, anstatt „etwas für die Gesellschaft zu tun“.
    Meiner Meinung nach tun wir sehr viel für die Gesellschaft, es wird leider nur absolut unterschätzt. Hauptsache, unsere Kleinen wissen es zu schätzen. Es gibt kein größeres Kompliment als: „Du bist die allerbeste Mama auf der ganzen Welt“. Kein Zeugnis, kein IQ-Test und keine Bonuszahlung könnten diesen Satz ersetzen.
    Liebste Grüße
    Kathrin
    http://addictedtofashionbykathrin.de

    1. Kathrin, Du hast mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen, besser hätte ich es nicht schreiben können und ich habe dem nichts meh hinzuzufügen ;-D. Ganz liebe Grüße, Sandra

  2. Hast du dir überlegt, wie sich das Vollzeitmamasein auf deine Rente und den mäglichen Wiedereinstieg in den Beruf auswirkt? Hast du mit deinem Mann eine Regelung getroffen, für die massiven finanziellen Nachteile, die dir im Falle einer Trennung bevor stehen?
    Meine Fragen kritisieren nicht das gewählte Familienmodell. Die von dir aufgeführten nervigen Sprüche sind einfach nur lästig und verdienen ein Augenrollen, maximal. Die wirklich wichtigen Fragen bleiben meistens nämlich außen vor.

    1. Liebe AuchVollzeitmama,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich weiß nicht ob du meinen Text ganz richtig verstanden oder komplett gelesen hast.
      Ich propagiere hier nicht das Vollzeitmutter sein, ich denke das kommt in beiden Texten auch klar zum Ausdruck. Ich wollte einfach mal darüber schreiben, mit was für Vorurteilen einige Freundinnen und ich uns so auseinandersetzen.

      So habe ich ja z.B. folgendes geschrieben:

      „Dass es natürlich nicht so einfach ist zu Hause zu bleiben ist vollkommen klar. Die finanzielle Situatuon spielt eine große Rolle, dann ist die Rente für Vollzeitmütter nicht annähernd gut geregelt und zum Beispiel der Wiedereinstieg auf Teilzeit in manchen Zweigen unmöglich.“

      oder

      „Wenn ein Elternteil dann zu Hause bei dem Kind oder den Kindern bleibt – dann ist das ein wohlüberlegter Schritt“

      Also Ja – wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht und es klappt trotzdem. Ich bin auch bei Trennung gut abgesichert! Genau wie arbeitende Mütter und ihre Parnter sich mit Sicherheit viele Gedanken darüber gemacht haben, was es fürs Kind bedeutet wenn sie früh oder den ganzen Tag wieder arbeiten gehen, so machen sich Vollzeitmütter ja vorher auch viele Gedanken. Und wenn die Entscheidung dann fällt, sei es in die eine oder andere Richtung, dann ist die sicherlich gut überlegt und man ist sich den eventuellen Risiken bewusst.

      Liebe Grüße, Sandra

      (Und du hast vollkommen Recht – es ist alles mit einem Augenrollen zu sehen und wir sitzen auch nicht stunden zusammen und ärgern uns über andere ;-). Aber es muss ja nicht immer direkt um die schwere Kost gehen)

  3. Hallo Sandra,
    dein Artikel zeigt mir, dass wir Vollzeit-Mama‘s überall mit Klischees und Vorunteilen zu kämpfen haben! Ich bin seit 2016 Vollzeit-Mama von mittlerweile zwei kleinen Mäusen und ich könnte mir momentan nichts Schöneres vorstellen!
    Ich bin bis zum Beginn des Mutterschutz, ohne einen Krankheitstag in der Schwangerschaft, Vollzeit arbeiten gegangen und habe meinen Job auch immer gerne gemacht. Aber ich bzw. wir haben uns nicht für ein Kind entschieden, um es dann so schnell wie möglich fremdbetreuen zu lassen!
    Meine Große ist grade dabei das Sprechen zu lernen und es ist so schön, ihr dabei zu helfen, die richtigen Wörter zu finden und zu sprechen. Täglich zeigt sie mir, was ich verpassen würde, wenn ich meinen Job wieder nachgehen würde…
    Aber auch ich musste mir schon während der Schwangerschaft von anderen die Fragen anhören, wie z.B.
    Wann gehst du denn wieder arbeiten oder hast du keinen Bock!?
    Oder
    Wann kommt sie denn in den Kindergarten, damit du wieder arbeiten gehen kannst!?

    Es ist einfach, die Kinder abzugeben und fremdbetreuen zu lassen…
    Und deshalb sei allen gesagt, es gibt keinen schwereren und anstrengenderen Job als Mama zu sein!
    24 Stunden für ein kleines Wesen da zusein,
    …dass sich nicht selbst helfen kann.
    …dass unsere Welt noch lernen und verstehen muss
    Immer dafür zu sorgen,
    …dass das Mittagessen auf dem Tisch steht.
    …dass das Kind Benehmen und Anstand lernt!
    …den Tagesablauf so zu organisieren, dass er sich mit Essens- und Schlafenszeit vereinbaren lässt.
    Und trotzdem selbst dabei nicht zu kurz zu kommen!
    Das alles wird viel zu wenig gewürdigt und noch schlechter bezahlt!
    Es ist traurig, dass auch unser Staat mittlerweile mehr Wert darauf legt, dass man schnellstmöglich wieder arbeiten geht…

    Ich bin gerne Vollzeit-Mama! Alle anderen wissen gar nicht was sie alles verpassen!

    Liebe Grüße
    Melanie

  4. Hallo! Ich lebe in den Niederlanden. Hier habe ich bis zur geburt auch gearbeitet. Der Arbeitgeber stellt dich zehn Wochen nach Geburt frei…danach muss man sein kleinstes hummelchen was ja wirklich noch sooooo klein ist und eigentlich nur den Geruch von mama und papa versteht an fremde abgeben.
    Als ich beim chef angab dass ich mindestens ein jahr zuhause bleibn möchte, wurde ich ausgelacht. Richtug hämisch ausgelacht. Es folgte ein schlimmer streit die nächsten monate lang. Sätze wie: frauen in Afrika stehen auch nach zwei wochen wieder auf dem Feld.
    Wenn ich das meinen patienten erzählt hätte wäre die Praxis leergelaufen.
    Letztendlich haben vater und ich uns sowieso gegen diesen Chef und gegen das Arbeiten entschieden und ich wurde „im einvernehmen“ gekündigt. Jetzt bin ich schon 2,5 jahre zuhause und nach 20 monaten kam die kleinste dazu. In holland muss ich mir noch viel mehr anhören als die deutschen mamis. Ich stehe im fliegenden wechsel in unserem cafe und geniesser-laden und selbst dann fragen kunden mich diese blöden fragen obwohl sie doch gerade sehen dass ich nicht nur zuhause bin sondern auch noch im laden stehe und feste im cafe organisiere.
    Am besten ist: meine „vorgängerin“ hat den laden eröffnet nach erster krankheitsphase. Die zweite hat sie leider nicht überlebt. Aber bei ihr war der laden immer genug für alle. Da hiess es traumverwirklichung.
    Auch mein mann hat mit 35 jahren damsls entschieden mehr zuhause zu sein und mehr bei den kindern da ja alle “ damals vier“ familienmitglieder erkennen mussten wie kurz das leben ist. Mittlerweile hat er also vier kinder und wieder schlaflose nächte aber seine kollegen kippen alle nacheinander mit herzinfarkt um.
    Von ihm habe ich gelernt zu sagen: ich bin kein physiitherapeut. Das ist nur mein beruf. Ich BIN mutter!

    Vlt sollte ich mal einen blog starten und die freuden und leiden einer patchworkfamilie beschreiben. Da würde niemand mehr fragen sondern einfach mal klappe halten und froh sein mit dem was das leben einem gönnt.

    Liebe grüsse
    Mamaaaaaaaaa

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